Group of Students of St Ignatius during planting action

Das Schwierigste war es, die Setzlinge vom 100 km entfernten Chitipa nach Nthalire zu bringen, berichtet Madalitso von der St. Ignatius Secondary School in Malawi. Wegen der heftigen Regenfälle war die Straße zeitweise unbefahrbar: „There was even a time when we spend a night on the way because the vehicle was stuck. The experience of travelling was not so pleasing.“

Trotzdem haben sie es geschafft: 1450 Setzlinge wurden im Dezember rund um das Schulgelände gepflanzt: Obstbäume wie Banane, Mango, Papaya, Guave oder Avocado – sowie mit Eukalyptus, Kiefer, Senna und Cassia auch Zier- und Nutzholz. Die Pflanzen sollten das Schulgelände verschönern und sind gleichzeitig praktische Unterrichtseinheit für die Schüler. Die Auswirkungen des Klimawandels sind in Subsahara-Afrika zunehmend spürbar. Und Malawi zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Das Projekt ist ein Versuch, den Schülern die Veränderungen zu erklären und Strategien zu entwickeln, wie es möglich sein kann, sich anzupassen.

Die St. Ignatius ist eine von acht Schulen in Malawi, Sambia und Südafrika, die am Projekt Ein Baum in Afrika teilnehmen. Da alle Schulen andere Voraussetzungen haben, gibt es acht verschiedene Umsetzungen. Die Koordination erfolgt meistens über das lokale Pfadfindernetzwerk. Die Scouts schulen die Jungendlichen und gemeinsam mit dem Schulpersonal kümmern sie sich um Pflanzung, Pflege und Verwertung.

In St. Ignatius gibt es einen Wild Life Club, geleitet von den Lehrern für Geographie und Landwirtschaft. Rund 50 Schüler aus dieser AG haben an der Pflanzaktion teilgenommen. Jetzt muss sich zeigen, wieviele Setzlinge es durch die Trockenzeit schaffen.