Dass Bäume ein optimaler natürlicher Kohlenstoffspeicher sind, ist bekannt, trotzdem wissen wir sehr wenig über die tatsächlichen weltweiten Vorkommen und deren die Klimawirksamkeit. Der junge Züricher Professor Tom Crowther – ein Name, den man sich merken sollte – ändert das gerade und ist mit seinem Crowther Lab an der ETH Zürich dabei, das globale Waldsystem und den Kohlenstoff-Kreislauf besser zu verstehen.

Aus der Kombination von Satellitenbildern und badenbasierten Datensätzen konnten die Wissenschaftler nun abschätzen, dass es Potential für 700 Milliarden bis 1,3 Billionen Bäume in natürlich bewaldeten Regionen der Erde gibt. Dieses Potential wurde in interaktiven Karten sichtbar gemacht.

Crowther hatte 2015 für Aufsehen gesorgt, als er zeigte, dass es aktuell global einen Baumbestand von 3,04 Billionen gibt – deutlich mehr als vorher angenommen. Mit seiner Arbeit schafft er Grundlagen für Vorhersagen über den Klimawandel einerseits, aber auch für effektive Maßnahmen andererseits. Crowther weist beispielsweise auch darauf hin, dass der Boden ein noch größerer Kohlenstoffspeicher darstellt als die Bäume.

Mehr zu Crowthers Arbeit erfahrt ihr von hier aus und natürlich auf der Seite des Crowther Lab.